Tagebuch Januar 2012
31. Januar 2012
Wasser 2
Die vordere Nacht, gestern und letzte Nacht hat es
ergiebig geregnet und das bedeutet, dass unser Haus wie eine Insel von
Wasser umgeben ist.
Und nicht nur unser Haus, auch das Haus von Pascal und Jiab ist auf dem Landweg nicht mehr erreichbar.
Normalerweise versickert das Wasser etwa nach einem halben Tag.
30. Januar 2012
Wasser 1
Schon letztes Jahr haben wir die Wasserfabrik in Bantai
gesucht, aber nicht gefunden. In diesem Jahr haben wir sie wieder gesucht.
Beim dritten Versuch haben wir sie gefunden. Der diensthabende Techniker
hat mir freundlicherweise erlaubt einige Fotos zu machen.
Das Wasser wird aus dem Meer bezogen, gereinigt, gefiltert, entsalzt und in das Leitungsnetz eingespeist.
Pro Stunde werden 50'000 Liter Wasser produziert. Es ist nicht reines
Trinkwasser, aber zum Kochen und duschen eignet es sich gut.
Allerdings sind nur die dichterbesiedelten Gebiete an das Wassernetz
angeschlossen und die Menge reicht nicht für eine durchgehende
Versorgung. Es ist wie beim Strom, ab und zu gibt es Unterbrüche.
Unsere Siedlung ist noch nicht an das Wassernetz angeschlossen.
29. Januar 2012
Schmetterlinge
Jeden Tag beobachten wir dutzende Schmetterlinge. Jener
links kommt nur an diese eine Pflanze vor unserem Haus. Jener rechts
wurde von einem Besucher der Insel fotografiert. Hier ist der
Link
zu diesem und weiteren Fotos. Es gibt auf dem Festland auch einige Butterflyfarms,
so etwas wie unser Papillorama.
28. Januar 2012
Iglu
Ein Iglu? Das gehört doch eher an den Nordpol.
Ein kreativer Bauherr macht es auch hier möglich. Und nicht nur
das, es gibt eine Reihe weiterer interessanter Bauten.
Es wird immer noch weiter gebaut.
Bald wird es hier eine ganze Siedlung exklusiver Bauten geben.
27. Januar 2012
Fid
Das ist Fid, der Sohn einer unserer Nachbarinnen. Er
kommt manchmal vorbei, aber er hat in der Schule noch zu wenig Englisch
gelernt und ich habe zuviel von seiner Sprache vergessen. So bleibt
es bei einzelnen Worten und Handzeichen.
26. Januar 2012
verirrt
Diese Echse hat sich in das Sweetcafe verirrt. Aufregung
unter den Gästen und vor allem bei der Wirtin. Aber so ein Tierchen
ist sehr schnell unterwegs, wenn es bedrängt wird. Doch für
den Reporter nahm sie (die Echse, nicht die Wirtin) sich Zeit, denn
ein Foto im Tagebuch, das lässt man sich nicht entgehen. Plötzlich
war die Echse wieder weg. Ob sie in die Küche abgehauen ist, oder
wieder hinaus ins Freie?
25. Januar 2012
Insektenhotel
Das Insektenhotel (
siehe Rätsel
1) wird auch hier gerne benutzt. Schon sind 6 Mieter eingezogen
und es kommen weitere. Das wird den Erbauer des Hotels freuen.
Gestern war Einkaufen in Samui auf dem Programm, deshalb gab es keinen
Eintrag im Tagebuch. Und das geht so: "Früh" aufstehen
um 8 Uhr. Ohne Frühstück nach
Haadrin,
weil man dort auf das Boot warten muss und in dieser Zeit frühstücken
kann. Um 09:30 fährt das erste Boot nach Samui, die Überfahrt
dauert etwa 50 Minuten. Das Meer war ziemlich ruhig und es hatte nur
wenige Leute an Bord. In Samui gibt es das unvermeidliche Spiessrutenlaufen
an den Taxifahrern vorbei (Epot, Epot, Epot, Chaweng, Chaweng, Chaweng).
Die glauben immer noch, wenn man etwas dreimal in die Welt hinaus schreit,
dass die Kunden darauf reagieren. Weiter zu den Rollerviermietern. Hier
no häf, dort finish, aber beim dritten oder vierten gibts einen
fast neuen Yamaha für 250 Baht pro Tag. Häf Passport, häf
License? Da genügte mein übersetzter Fahrausweis als Depot.
Jiab die Topsparerin hat uns belehrt, dass man den Roller auch für
200 bekommt, wenn man sagt, dass man ihn nur zum Einkaufen benötigt.
Hemlpflicht? Up to you. Mein Helm hatte Grösse Kindergarten, aber
Hauptsache man hat einen dabei. Die Fahrt zum ersten Einkaufszentrum
BIG-C dauert etwa 15 Minuten. Es ist zwar nicht gerade ein Westside,
eher ein Ostside. Vor dem Mittagessen zum nächsten: Lotus Tesco.
Der ist noch grösser, schon fast Wetside. Hier auf der Insel gibt
es zwar auch einen Tesco, aber der Logistiker ist schon seit ein paar
Jahren krank. Die wichtigen Regale sind oft leer. Im Tesco Samui gibt
es unser Lieblingsrestaurant Black Canyon. Nach dem Essen kommt der
Rundgang durch die grossen und kleinen Läden. Um 3 Uhr wieder zurück
zum Pier. Um 4 Uhr fährt das Boot zurück.
23. Januar 2012
Chinesisches Neujahr
Heute ist das Chinesische Neujahr. 2012 ist das Jahr
des Wasser-Drachen in China ist es das Jahr 4709. Das Neujahr fällt
jedes Jahr auf einen anderen Tag. Die Regel lautet: Am ersten Neumond
nach der Wintersonnenwende. Es gibt 12 Tiernamen, somit widerholen sich
die Jahresnamen alle 12 Jahre. Frühere Drachenjahre waren: 1904,
1916, 1928, 1940, 1952, 1964, 1976, 1988, 2000. Das Jahr des Drachen
soll Glück bringen. Unglück kann man vermeiden indem man keine
neuen Schuhe kauft während der Neujahrstage. Das Wort für
"Schuh" ist im Chinesischen ähnlich zum Wort "schlecht".
Und man soll sich die Haare nicht schneiden lassen, weil das Wort "Haar"
gleich aussieht wie das Wort "Glück". Man würde
sich also das Glück wegschneiden. Offiziell gibt es in China 3
Freitage, aber die Festlichkeiten dauern 15 Tage. Hier leben viele Menschen
Chinesischer Abstammung. Deshalb wir ausgiebig gefeiert. In China wird
ein Babyboom erwartet denn der Drache steht für eine erfolgreiche
Zukunft.
22. Januar 2012
Waterjumping
Gestern war es schon am Vormittag 35 Grad warm (oder
heiss?) im Schatten. Da ist eine Abkühlung gefragt. Am
Laemson
Lake gibt es in diesem Jahr einige Wasserattraktionen. Z.B. Waterjumping:
und Wasserklettern:
21. Januar 2012
Affe
Es stimmt nicht, dass die Leute hier mit Affen an der
Leine spazieren gehen statt mit Hunden. Dieser Affe
hat sozusagen eine "höhere" Ausbildung. Er klettert auf
Befehl seines Meisters hoch hinauf auf die Palmen und erntet Kokosnüsse.
Dazu besuchte er eine spezielle Schule. Ob er diese mit der Matur, dem
Bätscheler oder dem Master of Coconut abgeschlossen hat, ist nicht
bekannt. Weitere Infos zur Kokosnuss gibt es
hier.
20. Januar 2012
Rasenmäher
Unser Haus steht in einem künstlich angelegten
Palmenwald. Zwischen den Palmen wächst hauptsächlich Gras.
Verschiedene Bauern kommen regelmässig mit ihren Wasserbüffeln
vorbei. Die Tiere werden dann an eine Palme gebunden, wie man
hier
sieht.
Näher ans Haus können die Büffel nicht kommen. So bleibt
ein Streifen Gras übrig und dem kann man (wie allen Pflanzen) beim
Wachsen direkt zuschauen. Wir haben früher einmal einen Motormäher
gekauft (siehe
hier am 12.3.09).
Das Ding musste jedesmal zum Töflimechaniker, bevor man es benutzen
konnte. Heute geht das Rasenmähen rein biologisch:
19. Januar 2012
Verbunden
Wenn Skype noch nicht erfunden worden wäre, man
müsste es sofort erfinden. Gratis kann man weltweit Videotelefonie
machen. Das würde zwar mit einem modernen Handy auch gehen, aber
zu Mondpreisen. Einzige Voraussetzung: eine Internetverbindung welche
schnell genug ist. Da hapert es z.Zt. mit meiner Verbindung über
das Handy. Theortisch sollten es 350 Kbit/s sein aber praktisch sind
es weniger als 100 Kbit/s. Das reicht knapp für eine Tonverbindung,
aber auch die hat grosse Verzögerungen und bricht plötzlch
ab. Da ist es gut wenn man auch hier Freunde hat. Das Restaurant bei
Pascals Shop hat WLAN und erlaubt uns die Mitbenutzung. Damit sind Bild
und Ton in guter Qualität und ohne wesentliche Verzögerung
möglich.
Es gibt immer etwas zu besprechen mit Verwandten und Freunden zuhause.
Das Wetter interessiert meistens auch. Hier 32 Grad im Schatten zuhause
-8 Grad oder 4 Meter Schnee in Andermatt, hier ist Schnee unbekannt.
18. Januar 2012
Kröte
Hinter und unter unserem Sofa wohnen
bekanntlich
Kröten. Eine davon "fiel" vor 2 Wochen in unseren kleinen
Fischteich. Kathrin wollte ihr wieder raus helfen, aber sie schaffte
es von selbst. Vorher befreite sie sich offenbar von Ihren Babys. Denn
am nächsten Tag glaubten wir vielekeine Fischlein zu sehen. Aber
Jiab erklärte uns, dass dies Krötenbabys sind. Nun beginnt
die Zeit, wo sie das Wasser verlassen. Sie sind dann etwa 1.5 cm gross:
Kathrin hat einen der Ausreisser in einem Glas gefangen, so dass ich
ihn fotografieren konnte. (Tschuldigung für die schlechte Bildqualität).
Danach wurde er in die Freiheit antlassen.
17. Januar 2012
Eis
Eisige Temperaturen zu Hause? Hier gibt es auch Eis,
z.B. in den Getränken, oder wenn bei einer Party das Bier gekühlt
wird. Dann nimmt man eine grosse Styroporbox, füllt sie zur Hälfte
mit Eis und legt dann die Bierflaschen hinein. Auch die Fischer brauchen
Eis. Sie kommen dann an den Pier und bestellen den Eislastwagen. Ein
paar Burmesen klettern auf den Lastwagen und schaufeln das Eis in das
Fischerboot.
16. Januar 2012
Pergola
2006 gab es noch keine Pergola und kein Sofa. Bei Regen
konnte man nicht auf der Terrasse sein.
2007 wurde die erste Pergola von einem hiesigen Architekten geplant
und angebaut. Ein Teil war mit Schilfmatten bedeckt und der andere sollte
durch eine rasch wachsende Pflanze mit grossen Blättern bedeckt
werden. Die Pergola wurde von vier Holzpfosten getragen.
2008 hatte die Pflanze ihren Auftrag noch nicht verstanden während,
die Schilfmatten sich langsam aber sicher Richtung Kompost entwickelten.
Die Holzpfosten wurden gegen Termitenbefall behandelt.
2009 begannen wir mit der Entsorgung von Schilfmatten und Pflanze. Wir
haben Polyester-Wellplatten gekauft und angefangen die Pergola neu zu
decken. 2010 stand die neue Pergola:
2011 habe ich in weiser Voraussicht neben die Holzpfosten Stahlpfosten
montieren lassen. Schon damals war abzusehen, dass die Termiten siegen
würden. Ohne die Stahlpfosten wäre die ganze Pergola eingestürzt.
Die Termiten haben ganze Arbeit geleistet. Hier sieht man einen der
Pfosten, er besteht fast nur noch aus Sand:
Nach wenigen Minuten hatte ich auch die übrigen Pfosten entsorgt.
Schon zeichnet sich ein neues Bloprem ab. Die grünen Polyesterplatten
werden von der Sonne zersetzt. Mit der Zeit bleiben nur noch die Glasfasern
übrig. Ist das der Grund, dass die neuen Wellplatten aus einem
anderen Material sind? Oder werden sich diese noch schneller zersetzen?
Abwarten!
15. Januar 2012
Vögel
Früher konnten wir kaum Vögel beobachten,
aber seit wir oft ums Haus herum sind sehen wir einige schöne Exemplare.
Hier ein Kingfisher, daneben ein kleiner Vogel der ähnlich wie
ein Kolibri fliegen kann. Der Kleine sammelt z.Zt. Material für
sein Nest.
Der Vogel links heisst Drongo und sieht aus wie aus wie eine Krähe,
aber er hat zwei lange Schwanzfedern.
Die obigen Fotos kommen von
dieser
Webseite, wo mehr als 460 einheimische Vögel abgebildet sind.
Am weitesten verbreitet in ganz Südostasien ist der Myna:
Er ist ziemlich zutraulich (oder frech?). Jedenfalls kommt er nahe zu
den Menschen.
Ausserdem kann man Schwalben sehen. Aber ich glaube nicht, dass sie
von Europa hier in ihr Winterquartier kommen. Möglicherweise von
China.
14. Januar 2012
Sofa
Das alte Sofa stand lange im Shop von Pascal und Jiab.
Dann sollte es "entsorgt" werden und landete vorläufig
auf der schmalen Terrasse vor unserem Haus. Hier ist es unter der Pergola
gut geschützt vor dem Regen. Nach dem Frühstück und bis
spät abends sitzen wir immer wieder hier und geniessen den Palmenwald,
die Vögel, die Schmetterlinge und ...
Sobald Cindy "aufgestanden" ist kommt sie zu uns und will
dann gestreichelt werden. Unter dem Sofa leben weitere Haustiere: mehrere
Kröten und gelegentlich auch ein Gecko. Die Katze der Nachbarin
benutzt das Sofa als Sprungbrett um auf den Dachboden zu gelangen. Dort
jagt sie Mäuse und andere Kleintiere. Manchmal finden wir die Überreste
auf oder neben dem Sofa.
13. Januar 2012
Happy New Year Market
Zum ersten Mal wurde vom 9. bis zum 13. der Happy
New Year Market durchgeführt. Da gibt es alles für den Magen,
für die Füsse
und Eis a la mode d'ici
Cindy ist auch dabei. Wenn ein grosser Hund kommt, muss Jiab sie tragen.
sogar Lotto spielen kann man
und eine Band fehlt auch nicht.
12. Januar 2012
Coconut
Es gibt hier zwei Arten von Kokosnüssen. Die einen
werden geerntet und verarbeitet wie
hier
beschrieben. Die anderen werden in Restaurants und auf dem Markt
als Getränk angeboten. Eine solche Kokospalme steht schon lange
neben unserem Haus. In diesem Jahr hat sie erstmals viele reife Kokosnüsse.
Viel zuviele für uns, aber die Nachbarn nehmen sie gerne.
11. Januar 2012
Hilfsfahrer
Ab und zu werde ich als Hilfsfahrer eingesetzt. Etwa
wenn das Tauchboot nicht in
Chaloklam
anlegen kann wegen dem starken Wellengang, dann kommt das Boot nach
Thongsala und Pascals
Auto steht in Chaloklam. Oder wenn Jiab Schnorchler bucht nach
Koh
Tao. Die werden dann von Pascal nach Thonsala gebracht, wo sie mit
der Seatran nach Koh Tao fahren. Dort steigen sie um in ein Tauchboot
und fahren zum Schnorcheln. Mit der Seatran fahren sie wieder zurück
nach Thongsala wo ich sie abhole und nach
Haadrin
bringe. Jiab hat mir ein Schild gebastelt, damit sie mich erkennen:
10. Januar 2012
Jiabs Geburtstag
9. Januar 2012
Orchid
Auch die Orchidfarms haben durch die Überschwemmungen
im letzten Oktober und November stark gelitten. Deshalb sind die Preise
ziemlich gestiegen und man muss schon gut suchen um noch schöne
Exemplare zu finden. Dank Jiabs Typs finden wir die richtige Gärtnerei.
So wird unsere Pergola wieder geschmückt.
8. Januar 2012
AC
AC ist hier nicht die Abkürzung für einen
Fussballclub, es steht für AirCon und das ist auch noch eine Abkürzung.
Es geht also um die Klimaanlage. Eigentlich sollte man diese jedes Jahr
reinigen und revidieren lassen. Letztes Jahr ging das vergessen, vermutlich
auch im Jahr davor. Nun wurde es aber immer dringender, denn die AC
tropfte drinnen fast soviel wie draussen. Jiab telefonierte einem Handwerker,
dieser war gerade in den Ferien und sollte einen Ersatzmann aufbieten.
Hat er aber auch vergessen. Nach einigen Rückfragen klappte es
dann. 2 Mann erschienen mit Hochdruckreiniger und viel Material und
Werkzeug. Bei laufender AC, also unter Strom wurde alles zerlegt. Vor
dem Haus gereinigt und dann mit dem Föhn getrocknet.
Zum Schluss wurde noch die Kühlflüssigkeit aufgefüllt.
Alles schien wieder zu funktionieren und die Herren machten sich an
die Reinigung von Jiabs AC.
Kaum hatten sie alles erledigt, begann das Tropfen unserer AC wieder.
Also musste Jiab die Herren nochmals bitten. Über eine Stunde lang
wurde nochmals alles zerlegt und wieder zusammengebaut. Now Ok! Denkste,
kaum waren sie um die Kurve verschwunden, tropfte es wieder, wenn auch
nur noch wenig. Kathrin hat zwei Kübel unter die Tropfenden Quellen
gestellt. Nach ein paar Stunden tropfte es kaum noch und schliesslich
war die AC trocken.
7. Januar 2012
Rätsel 2
Das erste Rätsel wurde von der Pesche (Parzelle
247) gelöst, fast schon bevor es auf meiner Webseite erschien.
Das Ding heisst Insektenhotel. Es ist noch nicht sicher ob er den Preis
hier abholen wird. Hier ist ein Link zu einer
Beschreibung
mit Fotos.
Hier kommt das zweite Rätsel. Ich hoffe, dass es schwieriger ist
als das erste. Ich habe so etwas nämlich noch nie gesehen. Jiab
hat es im Shop mehrmals erfolgreich verwendet. Also: was ist das und
wozu hat es Jiab verwendet? Für die Person mit der ersten richtigen
Antwort gibt es genau so ein Ding. Ich bringe es original verpackt in
die Schweiz. Antworten bitte
hier abgeben.
6. Januar 2012
Cindy
Cindy musste eine Diät machen, da gingen schon
ein paar Kilo weg. Jetzt ist sie wählerisch mit dem Futter.
Manchmal lässt sie eine ganze Schale Fertigfutter stehen. Früher
konnte man sie überlisten indem man nach Fifi rief. Das war ein
frei herum laufender Hund, der manchmal bei uns vorbei kam (
siehe
hier am 22. März). Aber letztes Jahr haben wir Fifi kein Futter
mehr gegeben wegen der Katzenbabys. Deshalb ist er nicht mehr zu uns
gekommen. Cindy scheint das zu wissen. Kathrin konnte sie heute mit
einem neuen Trick überlisten. Sie hat ihr das Trockenfutter einzeln
per Hand serviert. Da konnte sie nicht widerstehen.
5. Januar 2012
Pilze
Ich glaube dass sich die Fachwelt nicht einig ist,
ob Pilze zu den Pflanzen oder zu den Tieren gehören oder eine eigene
Art sind. (
siehe
dazu hier) In diesem Jahr sehen wir ums Haus herum besondere Pilze.
Ich nenne den ersten Strumpfpilz:
Am frühen Morgen wachsen solche Strümpfe etwa 10cm hoch auf
unserem Bambushügel. Die Form erinnert mich an die Zündstrümpfe
die man früher in den Gaslampen sah. Nach 1 bis 2 Stunden fallen
sie in sich zusammen. Ob daran die schwarzen Fliegen schuld sind kann
ich nicht sagen.
Der zweite Pilz wächst auch auf dem Bambushügel aber auf einem
abgeschnittenen Bambus:
Ich hoffe sehr dass er hilft dem Bambus den Garaus zu machen. Während
unserer Abwesenheit von Mai bis Dezember wuchert er (der Bambus) immer
masslos (siehe unten 28. Dezember).
Der dritte Pilz ist ein Verwandter unseres Baumpilzes. Er wächst
auf gefällten Bäumen:
Hier muss er sich mit tropischen Gehölz herum schlagen. Dieser
Baumteil stammt von einer gefällten Palme. Sie drohte vor ein paar
Jahren auf Pascals Haus zu fallen. Der Landeigentümer liess die
Holzfäller kommen. Das Fällen kostete nichts, dafür erhielten
sie den Stamm. Allerdings nahmen sie nur das für sie brauchbare
Holz. Diesen Teil liessen sie liegen. Seither liegt er herum, landet
schon mal in einem Haufen Äste welche verbrannt werden sollen.
Das hat er alles überlebt. Ob er auch den Pilz überleben wird?
4. Januar 2012
nächtliche Besucher
Über Nacht kamen Sie, ohne zu fragen und sie waren
fleissig. Zum Glück haben wir sie am nächsten Morgen gesehen
und zum Glück haben sie ihr Werk gut sichtbar angefangen. Die Termiten
finden die kleinsten Öffnungen um in die Häuser einzudringen.
In kürzester Zeit bringen Sie Baumaterial und machen daraus ihr
Nest für die Nachkommen. Nach ein Paar Tagen wird das Termitenhaus
hart wie Beton. Man kann es dann nur noch mit Hammer und Meissel entfernen.
Diesmal war noch alles weich und liess sich gut entsorgen. In den Eingang
haben wir Termitengift gesprüht (Giftklasse unbekannt). Jetzt kann
man nur auf den nächsten Besuch warten. Einen Eingang werden sie
mit Sicherheit finden. Es ist schon erstaunlich wieviel Schaden diese
kleinen Insekten anrichten können. Unsere Besucher waren etwa 2
Milimeter gross bzw. klein. Nun kann man die Sache auch andersherum
ansehen. Wer war zuerst da? Wir Menschen oder die Termiten? Dringen
wir in ihren Lebensraum ein oder sie in unseren? Aber das wird mir zu
philosophisch und da bin ich kein Spezialist.
Wettermässig sieht es bei uns gut aus. Die Sonne brennt, schon
am Vormittag haben wir 30 Grad im Schatten. Da muss ich schmunzeln,
wenn ich auf meinem Schweizerhandy einen Wetteralarm bekomme: Avenches
Schneeglätte.
3. Januar 2012
Rätsel
Was ist das und wozu dient es? Wir haben es aus der
Schweiz mitgebracht. Es ist aus Holz und hat einen Durchmesser von ca.
15 cm. Ob es auch in hier funktioniert wird sich zeigen. An dieser Stelle
wird später darüber berichtet. Die erste Person, welche das
Rätsel vollständig löst, bekommt hier eine Flasche Rotwein.
Der Linksweg ist ausgeschlossen. Lösungen bitte
hier
abgeben
Die Wetterprognosen waren soweit korrekt. Letzte Nacht hat es lange und
heftig geregnet. Der Platz vor dem Haus war zeitweise einige Zentimeter
unter Wasser, aber wir haben schon Schlimmeres erlebt. Heute scheint schon
wieder die Sonne. Jiab meint, dass es noch bis Freitag regnerisch sein
könnte.
2. Januar 2012
Sturmfront
Die Wetterprognosen sagten für Sonntag und Montag im Süden
starke Regenfälle voraus. Eine Wetterwarnung sagt, dass es lokal
zu "flash floods" kommen kann, also "Blitzüberschwemmungen".
Buchelis Sturmfront hat sich offenbar verirrt. Und so sieht das auf dem
Regenradar von Chumphon aus:
Die Skala links ist ein Mass für die Regenstärke. Grün ist normaler
Regen, gelb starker Regen, rot vermutlich Hagel. (Hier ist der
Link
auf den animierten Ragenradar von Chumphon). Gestern Nachmittag zog
diese Regenfront von Südosten über unsere Insel. In der Nacht
kamen dann weitere Fronten und heute scheint sich die Lage etwas zu beruhigen.
Mit der Front gab es auch starke Winde. Die reissen dann die dürren
Blätter der Palmen herunter. Diesmal war der Wind gnädig, er
hat die Palmblätter schön "geordnet" abgelegt:
So ein Palmblatt wiegt über 5 Kilo und ist mehrere Meter lang, das kann
einigen Schaden anrichten. Jetzt geht es ans Einsammeln. Sobald die Blätter
trocken sind werden sie verbrannt.
31. Dezember 2011
Honda
Honda hat hier eine eigene Fabrik. Diese liegt nördlich
von Bangkok in einem grossen Industriegebiet mit hunderten von Fabriken.
Nachdem das ganze Gebiet 2 Monate lang z.T. mehr als 2 Meter unter Wasser
stand, sind die Produktionsanlagen und die Fertigprodukte unbrauchbar.
Honda hatte über 1'000 neue Autos dort mit einem durchschnittlichen
Wert von 25'000 CHF. Die Autos werden nun zerlegt, nach Material getrennt
und geschreddert. Honda stellt die Seriennummern aller zerstörten
Autos ins Internet damit kein Misbrauch entstehen kann.
Heute Abend gibt es eine Happy New Year Party. Wir gehen mit Pascal und
Jiab irgendwo zum New Year Dinner. Vermutlich gibt es dann noch irgendwo
ein Feuerwerk. Mehr darüber morgen.
30. Dezember 2011
Skype 2, 3 ...
Skypen ist praktisch und (fast) gratis und verbindet mit den
Freunden in der Schweiz. Heute waren Maja und Christian am Mikrofon und
vor der Kamera.
Philipp und Sylvia sind mit 10 stündiger Verspätung auch in
Bangkok angekommen. Schon am Flughafen haben sie gratis eine SIM-Karte
bekommen. Das sollte die Swisscom in der Schweiz auch einführen.
Heute hat es zum ersten mal seit unserer Ankunft ein wenig geregnet. Bei
30 Grad verdampft der Regen sofort. z.Zt. kommen sehr viel Leute auf die
Insel, wegen der Happy New Year Party. Es gibt viel Verkehr auf den engen
Strassen und viele fahren so als ob sie die Party lieber im Spital verbringen
wollten. Die vielen Leute bringen aber auch mehr Kundschaft in Pascals
Shop. So hat alles zwei Seiten.
29. Dezember 2011
Skypen
Es ist erstaunlich wie gut manchmal die Skypeverbindung ist,
immerhin gehen Bild und Ton über 10'000 km. Als erster hat es Ernst
wissen wollen. Er meinte zwar, dass in der Schweiz nur -2 Grad herrschen,
währen wir hier um 10 Uhr am Vormittag fast 30 Grad haben, im Schatten.
Von Philipp und Sylvia haben wir weniger gute Nachrichten.
Sie wollten am 28. auch nach Bangkok fliegen mit der Oman Air. Aber
wir erhielten ein SMS, dass die Maschine einen Defekt hat und 10 Stunden
Verspätung haben wird. Sie haben noch Glück im Unglück.Weil
sie keinen Weiterflug nach Laos buchen konnten, wollten sie ein paar
Tage in Bangkok bleiben.
28. Dezember 2011
Einrichten
Heute geht es ans Einrichten des Hauses. Ums Haus herum
haben viele Pflanzen gewuchert in unserer Abwesenheit, so natürlich
der Bambus, aber auch der grosse Dornenbusch, die Pflanze beim Autounterstand
und die Wasserpflanzen im Fischteichlein. Die Fischlein sind verschwunden,
da müsssen wir bei der Nachbarin fragen ob sie ein paar Überzählige
hat.
Einzelne Pflanzen sind vor Kummer eingegangen.
27. Dezember 2011
Ankunft
Nach einen langen Reise über Genf, Frankfurt, Doha, Bangkok, Kosamui
sind wir am Abend auf der Insel angekommen. Unsere Freundin Cindy wartete
mit Pascal am Pier auf uns. Sie war sehr aufgeregt und hat uns sofort erkannt.
Zuerst gingen wir in den Shop um auch Jiab zu begrüssen. Nach dem gemeinsamen
Nachtessen fuhren wir nach Hause. Cindy wollte natürlich mitkommen,
jetzt wo sie Ihren Privatchauffeur hat.